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Das 120-Schub-System ist jetzt Pflicht

Bis in die Jugendligen hinab gilt für alle Aktiven im Kreis Schwandorf von der kommenden Saison an das neue System. Neun Vereine im Dachverband DCU.

 

Diskussionen um das 120-Schub-System gibt es schon seit langem. Von der neuen Saison an wird auch im Kreis Schwandorf nach diesem System gespielt. 

 

Schwandorf. Um alle Unklarheiten in punkto neues Spielsystem zu beseitigen, hatte der Schwandorfer Kreisspielleiter Herren/Damen, Harald Bösl, in der „Turner“-Gaststätte ein Pressegespräch anberaumt. Eingangs erklärte Bösl das neue 120-Schub-Spiel: „Wurden bisher zweimal 50 Schub – je 50 Schub pro Bahn – gespielt, so werden künftig viermal 30 Schub gespielt.“

Deutschland ist seit langem das einzige Land, das nach 100 Schub – in den höheren Spielklassen nach 200 Schub – den Sieger ermittelt. Ausnahme ist lediglich die Bundesliga, in der die 120-Schub-Regel schon lange gilt, um Deutschland überhaupt die Teilnahme an der Weltmeisterschaft und den Vereinsmannschaften an der Champions League zu ermöglichen. Künftig gilt das neue System von der Bundesliga bis in die Jugendligen.

Befürworter des neuen Systems, so Bösl weiter, würden auch einen Vorteil darin sehen, dass es künftig bei nur noch vier Spielern zu spannenden Duellen „Mann gegen Mann“ kommt. Um den Sieger zu ermitteln, wird in Zukunft pro 30 Schub ein Satzpunkt vergeben, und wer nach vier Durchgängen vorne liegt, erhält einen Teampunkt. Bei einem Remis wird ein halber Punkt vergeben, woraus sich dann das Gesamtergebnis ergibt.

Bösl und auch der Schwandorfer Spielleiter Jugend, Matthias Moissl (Schwarzenfeld), sehen mit der Einführung des neuen Spielsystems auch Gefahren auf die Kegelklubs zukommen. Moissl: „Der Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft werden leiden“, befürchtet er. Beim alten System bildeten sechs Spieler eine Mannschaft, zwei haben gespielt und die übrigen Spieler feuerten sie an. Jetzt werde es das nicht mehr geben, da während dem Duell „Mann gegen Mann“ die übrigen zwei Spieler keine Zeit mehr zum Anfeuern hätten, weil sie sich umziehen müssen, bedauerte Moissl.

Auch in unteren Klassen, wo meist überwiegend ältere Spieler/innen kegeln, werde die Mannschaftsreduzierung auf vier Kegler bedauert und meist auch das neue System abgelehnt. „Es wird befürchtet, dass viele ältere Spieler aufhören. Das schadet dem Vereinsleben“, so Moissl weiter.

 

Harald Bösl wandte sich dann dem Kegelkreis Schwandorf zu. Von den elf Vereinen sind neun dem vor zwei Jahren gegründeten Dachverband Deutsche Classic-Kegler Union e.V. (DCU) beigetreten. Nur der ASV Fronberg und Gut Holz Bruck konnten sich nicht zum Beitritt entschließen. Die beiden Vereine verbleiben beim Bayerischen Sport-Kegler-Verband (BSKV). Fronberg will sich in der neuen Saison dem Kreis Amberg anschließen, Gut Holz Bruck dem Kreis Cham und beide wollen auch das neue System übernehmen, informierte Bösl.